CampOuts der Jahre 2010 bis 2019

Campout 2019

06. bis 11. 08. 2019 – Ebrach

Unser diesjähriges CampOut findet auf dem Campingplatz im oberfränkischen Örtchen Ebrach statt. Das kleine Dorf liegt im Landkreis Bamberg und ist vielen durch das ehemalige Zisterzienserkloster im Zentrum des Ortes bekannt. Die Jahrhunderte alten Mauern hindern heute die Insassen der Justizvollzugsanstalt Ebrach am Ausbrechen. Besonders berühmt ist die prachtvolle Abteikirche, deren Innenraum einen Besuch wert ist.

Wie schon in den vergangenen Jahren reisen auch diesmal eine ganze Reihe von Rollins schon vor dem eigentlichen Beginn des CampOuts an. So können sie am Donnerstag eine Besichtigungstour nach Bamberg machen, dessen malerische Altstadt ebenfalls sehenswert ist. Leider spielt das Wetter an diesem Tag nicht so gut mit, so dass die Teilnehmer froh sind, als sie sich vor dem einsetzenden Regen in die Bamberger Unterwelt flüchten können. Dort befinden sich die sogenannten Felsenkeller, ein weitverzweigtes Stollensystem, dessen Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurück reichen. Anfangs wurde dort Sand als Baumaterial gewonnen, bis die Hohlräume im zweiten Weltkrieg als Schutzräume vor Bombenangriffen genutzt wurden.

Am Donnerstag Abend startet dann das CampOut offiziell mit einer Weinprobe im großen Gemeinschaftszeilt. Das Zelt konnte nach der Zerstörung durch einen Mini-Tornado in Vorjahr wieder repariert werden. Nur die verbogenen Faltpavillons waren nicht mehr zu retten gewesen und wurden in der Zwischenzeit durch neue Pavillons ersetzt, so dass die immer größer werdende Gemeinschaft der Rollins nun in dem langen Zeltkomplex Platz findet. Eine Weinexpertin bringt uns eine Auswahl von Fränkischen Weinen nahe. Die Stimmung wird durch einen Alleinunterhalter  angeheizt, der eine tolle Musik macht. Zum Abschluss haben die Organisatoren auch einen schmackhaften Imbiss vorbereitet.

Am Freitag besuchen wir den ganz in der Nähe des Campingplatzes befindlichen Baumwipfelpfad. Auf Holzplanken-Wegen gelangen wir auf das Niveau der Baumkronen und beobachten von dort die Vögel des Waldes und einige Hirsche tief unter uns. Zum Schluss wird noch ein riesiger Turm auf spiralenförmigen Stegen erklommen. Von ganz oben haben wir eine prachtvolle Aussicht weit ins Umland. Natürlich hat einer unserer Caller seine mobile Verstärkeranlage mitgebracht, so dass wir auf einer tieferen Ebene des Turms einige Tänze machen können. Andere Besucher und besonders unsere Führerin sind sehr angetan von dem Spektakel.

Unser Clubabend findet am Freitag Abend im Hotel-Restaurant Klosterbräu in direkter Nachbarschaft der Abtei statt. Der Abend ist wieder sehr gut besucht, so dass der Platz im Gewölbesaal der Gaststätte nicht ausreicht. Unser Caller Gerhard baut daher seine mobile Anlage im Biergarten auf, wo noch einige Squares zusätzlich Platz finden. Leider setzt am späten Abend Regen ein, der die Tänzer aus dem Biergarten vertreibt.

Am Samstag haben wir wie üblich unser Meeting, bevor das CampOut am Abend mit dem traditionellen Grillabend ausklingt. Selbstverständlich wird vor dem Zelt bis in die Dunkelheit getanzt. Die Stimmung ist gut, und zu vorgerückter Stunde gibt es sogar etwas selbstgemachte Musik mit Akkordeon, Ukulele, Gitarre und Gesang.

Campout 2018

09. bis 12. 08. 2018 – Neckargemünd

Das CampOut 2018 führt uns ins liebliche Neckartal. Der Campingplatz an der Friedensbrücke liegt direkt am Flussufer unweit der Altstadt. Die Region im Umfeld von Heidelberg ist touristisch außerordentlich attraktiv. In der Mitte des Campingplatzes nutzen wir einen Bereich, wo wir unsere Wohnmobile und Wohnwagen frei stellen können. Dort bauen wir auch unser großes Gemeinschaftszelt auf, das in diesem Jahr noch durch einige Pavillons erweitert werden muss, damit alle Teilnehmer Platz finden.

Der Donnerstag ist der offizielle Anreisetag, aber viele Mitglieder sind bereits einige Tage vorher vor Ort, so dass wir an diesem Tag im Vorprogramm eine Schiffahrt zum benachbarten Neckarsteinach machen können. Die Fahrt führt uns durch das herrliche, gewundene Flusstal, und bald tauchen die vier Burgen der Stadt, die Vorder-, Mittel- und Hinterburg sowie die Burg Schadeck, vor uns auf. Eine Stadtführerin erklärt uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z. B. den GeoPark, das Haus “Ambtman” und die evangelische Kirche. Auch an diesem Tag haben wir – wie schon den ganzen Sommer hindurch – strahlenden Sonnenschein und enorme Hitze. Trotzdem machen wir uns nach der Besichtigung auf, den Berg der Hinterburg zu besteigen, wo wir auch tanzen wollen. Der mobile Verstärker unseres Callers hat zwar Rollen, aber es ist dennoch bei diesem Wetter eine harte Aufgabe, ihn dort hinauf zu schaffen. Einige Hartgesottene tanzen auch tatsächlich auf einem ebenen Plätzchen in praller Sonne direkt vor der Burg, die anderen beschränken sich auf das Besteigen des Turms, von wo es eine herrliche Aussicht gibt.

Auf dem Rückweg zur Schiffsanlegestelle kommt urplötzlich ein Gewitter mit scharfem Wind und heftigem Regen auf. Wir suchen zunächst Schutz in einem Restaurant und gehen dann schnell wieder an Bord des Schiffes. Zurück in Neckargemünd ist das Unwetter vorbei, aber auf dem Campingplatz packt uns das Entsetzen. Eine plötzliche Windhose hat inzwischen das große Rollins-Gemeinschaftszelt und die Pavillons total zerstört. Auch an einigen Wohnmobilen sind Schäden entstanden. Es bleibt uns nur noch, die Trümmer einzusammeln und zunächst zu verpacken. Es besteht die Hoffnung, dass vielleicht noch etwas zu reparieren oder nachzukaufen ist. Wochen später wird sich diese Hoffnung auch erfüllen.

Am Freitag machen wir einen Ausflug mit der Bahn ins nahegelegene Heidelberg. Dort fahren wir mit der Bergbahn zum Schloss, dem weltberühmten Wahrzeichen der Stadt. Den Bekanntheitsgrad erkennt man sofort an dem Publikum, das in Scharen zur Besichtigung hergekommen ist. Die Menschen stammen aus aller Herren Länder, besonders aus Asien. Auch wir machen eine geführte Besichtigung und staunen über die Dimensionen des Baus, der seit langer Zeit eine Ruine ist. Wir hören eine Menge über die ausschweifenden Trinkgelage der Fürsten, wofür man eigens einen dicken Wein-Schlauch aus einem der riesigen Fässer, die damals im Schloss gebaut wurden, in den Festsaal verlegt hatte. Legendär war die Trinkfestigkeit des Hofzwergs Perkeo, dessen Holzfigur das größte Fass bewacht. Es fasst rund 200 000 l. Man kann es über eine Holztreppe besteigen und gelangt dort zu einem Tanzboden, den wir natürlich für einen spontanen Squaredance nutzten.

Am Abend haben wir unseren Clubtanz  in der Turnhalle der Bannwaldschule in Neckargemünd. Er ist wieder einmal sehr gut besucht. Die Gäste und wir werden mit Hilfe eines Catering-Service mit Getränken und Speisen versorgt.

Das CampOut geht am Samstag Abend mit unserem traditionellen Grillabend auf dem Campingplatz zuende – diesmal allerdings mangels Gemeinschaftszelt unter freiem Himmel, was aber zum Glück wegen des südländischen Klimas kein Problem ist.

Campout 2017

10. bis 13. 08. 2017 – Orsingen am Bodensee

Der Bodensee und seine Umgebung bieten ein außerordentlich attraktives Ziel. Schon unser Campingplatz liegt sehr schön eingebettet  in einem lieblichen Hügelland. Er teilt sich auf in den Bereich für die Wohnmobile und Wohnwagen und einen etwas höher gelegenen Teil mit kleinen Ferienhäusern .Viele von uns haben sich entschlossen, schon vor Beginn des CampOuts anzureisen. Dadurch gibt es bereits am Mittwoch, also einen Tag vor dem offiziellen Beginn, einen gemeinsamen Ausflug. Wir fahren mit der Sauschwänzlebahn vom Bahnhof Blumberg bis zum Endhaltepunkt in Weizen und wieder zurück. Diese Museums-Eisenbahn ist ein Teil der Wutachtalbahn und hat ihren Namen von ihrem außerordentlich kurvenreichen Verlauf. Die 25km lange Strecke führt durch zahlreiche Tunnels und überbrückt 231 Höhenmeter. Wir betrachten die alte Dampflok und genießen die Fahrt in den historischen Waggons durch die herrliche Landschaft. Natürlich nutzen wir die Aufenthalte auf den Bahnhöfen für spontane Tanzeinlagen. Die mobile Verstärkeranlage unseres Callers macht es möglich.

Am Donnerstag machen wir einen weiteren tollen Tagesausflug zur Insel Mainau. Leider gießt es schon auf der Hinfahrt mit dem Bus, und das sollte auch fast den ganzen Tag so bleiben. Im Hafen von Überlingen steigen wir in die “Milan”, die uns hinüber zur Insel bringt. Das Sonnendeck ist nur mit Schirm zu benutzen, und man sieht nicht viel von der Umgebung. Dennoch lassen wir es uns nicht nehmen, am Hafen der Insel unter dem Vordach des Besucherzentrums zu tanzen. Danach teilen wir uns in individuelle Gruppen auf und besichtigen die Insel, wo die üppige Vegetation, die vielen Blumen und die mächtigen Mammutbäume im Regendunst besonders grün aussehen. Nach einem Besuch des Schmetterlingshauses gehen wir zurück zum Barockschloss, wo wir in einem regengeschützten Torbogen noch einmal tanzen.

Freitag haben wir eine Stadtbesichtigung von Konstanz gebucht. Ein Bus bringt uns bis ins Stadtzentrum. Das Wetter ist etwas besser, so dass wir den größten Teil der geführten Sightseeing-Strecke ohne Regen schaffen können. Die historische Altstadt hat den zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden und ist daher noch im Originalzustand zu betrachten. Wir besichtigen die Stadtmauer und das Münster mit seiner interessanten Krypta und erfahren Einiges über das Konstanzer Konzil. Der Rundgang endet am Hafen, wo wir unter den Augen der recht freizügigen “Imperia”
tanzen.

Am Abend haben wir unseren Clubabend im Landgasthaus Hecht in Orsingen. Mit 54 Tänzern ist der Festsaal gut gefüllt. Mit einer Afterparty geht der Tag zu Ende.

Der Samstag steht zu freien Verfügung, und viele von uns nutzen den Tag noch zu Fahrten in die Umgebung. Am Abend findet unser traditionelles Grillfest statt. Wir genießen die vielen selbstgemachten Salate und bekommen das Fleisch dieses Mal von einem echten Koch zubereitet, der sein Fach versteht. Er ist auch ein Squaredancer und besucht uns zum Ersten Mal beim CampOut. Zum Abschluss gibt es noch einen Tanz vor dem Gemeinschaftszelt. Sonntag ist Abreisetag.

Campout 2016

11. bis 14. 08. 2016 – Papenburg

In diesem Jahr treffen wir uns auf dem Campingplatz Poggenpoel in Papenburg. Nachdem wir im vergangenen Jahr unter enormer Hitze gestöhnt hatten, werden wir diesmal gleich zu Beginn von ausgiebigem Regen empfangen. Die ganze Gegend ist von torfhaltigem Untergrund geprägt. Man spürt, wie der Boden federt, und einige aufgeweichte Wiesen sollte man bei diesem Wetter nicht mit dem Gespann oder dem Wohnmobil befahren. Zum Glück ist es bei aller Feuchtigkeit nicht kalt, so dass man es gut aushalten kann.

Weltweit bekannt ist die Meyer Werft in Papenburg, die wir am Freitag Vormittag besichtigen. Hier werden die größten Kreuzfahrt-Schiffe der Welt gebaut. Eines davon können wir in der riesigen Dock-Halle betrachten. Es ist fast fertig und wird zwei Wochen später heraus geschleppt und bald darauf auch ausgeliefert werden. Auf dem Gelände der Werft bekommen wir keine Genehmigung zum Tanzen, aber das holen wir dann auf dem Parkplatz nach. Leider regnet es ziemlich heftig, so dass der Laptop von Gerhard Kamms mobiler Anlage mit einem Schirm geschützt werden muss.

Am Nachmittag fahren wir über die Grenze nach Holland zur Festung Bourtange, die von einem sternförmigen Wall umgeben ist. Im Innern kann man mittelalterliche Häuschen und eine Windmühle bewundern. Draußen vor dem Wall können wir wieder einen Tanz machen. Diesmal bleibt es zum Glück trocken. Wie üblich ernten wir erstaunte Blicke der Passanten, und einige Autofahrer, die den Weg benutzen wollen, auf dem wir tanzen, müssen etwas warten, bis sie durchfahren können.

Abends findet unser Clubtanz im Saalbetrieb Poggenpoel in Papenburg statt. Es wird mal wieder richtig voll, denn neben den 18 anwesenden Rollins-Einheiten und einigen CampOut-Gästen kommen noch 106 Squaredancer aus der Umgebung. Schon bald muss in dem großen Festsaal eine Trennwand geöffnet werden, damit der Platz reicht. Normalerweise tanzen in diesen Räumichkeiten die Linedancer “Burning Boots”, die auch alle gekommen sind und eine Tanzeinlage mit anschließender Animation machen.

Den Samstag-Vormittag nutzen einige von uns zu einem Stadtrundgang durch Papenburg. Wir wandern entlang der idyllischen Kanäle, die die ganze Stadt durchziehen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, auf einer kleinen Brücke ein Tänzchen zu wagen – “unplugged” gewissermaßen. Danach besuchen wir auch noch die sogenannte “Von-Velen-Anlage”, einem kleinen Museumsdorf. Dort besichtigen wir uralte Hütten der Torfstecher, lernen etwas über die Tücken des Torfmoors und erhalten eine kleine Vorführung im Torfstechen.

Unser traditioneller Grillabend findet dann am Abend statt. Es wird natürlich auch wieder getanzt. Noch lange sitzen wir bei guter Laune im großen Gemeinschaftszelt beisammen.

Campout 2015

06. bis 09. 08. 2015 – Kleinröhrsdorf

Das CampOut 2015 auf dem Campingplatz “LuxOase” in Kleinröhrsdorf bei Dresden ist geprägt von einer enormen Hitzewelle. Anstelle unseres sonst üblichen Gemeinschaftszelts können wir diesmal einen vorhandenen Holz-Pavillon für das gemeinsame Frühstück und den Grillabend nutzen. Schon in den Vormittagsstunden wird es darin jedoch sehr warm, so dass viele Zusammenkünfte eher vor dem Eingang stattfinden. Dieses Jahr kommen sehr viele Gespanne zusammen, so dass unsere idealerweise runde Wagenburg aus Platzgründen eine streng geometrische Struktur annimmt.

Als gemeinsame Aktivität machen wir am Freitag eine Stadtrundfahrt durch Dresden inclusive eines geführten Rundgangs. Die Stadt macht ihrem Spitznamen “Elbflorenz” alle Ehre. Wir genießen die herrlichen Stadtansichten und stellen fest, dass es im italienischen Vorbild wohl kaum heißer sein dürfte. Die Teilnehmer nutzen jede Möglichkeit, um ein Fleckchen Schatten zu finden. Dennoch kommt es am Elbufer zu einem spontanen Tanz mit acapella-Gesang des Callers.

Am Abend findet im benachbarten Großröhrsdorf unser Clubtanz in der Festplatz-Gaststätte statt. Im großzügigen Innenraum ist es zunächst noch erfreulich kühl. Die Rollins und ihre zahlreichen Gäste bringen jedoch den Saal bei eifrigem Tanzen mit Leichtigkeit auf Sauna-Temperatur.

Den Hitze-Rekord schaffen wir aber am Samstag bei einer Tanz-Demo auf dem Campingplatz. Die Sonne scheint erbarmungslos in den Winkel des Waschhauses, wo wir uns zusammengefunden haben. An Zuschauern mangelt es aber nicht, und wir können sogar noch eine kleine Squaredance-Animation mit den Campern machen.

Am Abend findet als Ausklang unser traditioneller Grillabend statt. Bis in die späte Nacht hinein ist es noch warm, und wir sitzen noch lange bei reger Unterhaltung vor dem Pavillon beisammen.

Campout 2014

07. bis 10. 08. 2014 – Bad Dürkheim

Ihr allererstes CampOut haben die Rollin Squares vor 30 Jahren ebenfalls in Bad Dürkheim im KNAUS Campingpark veranstaltet. Da liegt es nahe, dass wir an diesem runden Jubiläum wieder an die alten Wirkungsstätten zurückkehren. Ein Altmitglied aus den Gründerjahren, das schon damals dabei war, gehört wieder zu den Teilnehmern. Wie immer stellen wir ein großes Rollins-Gemeinschaftszelt auf. Der Platz erlaubt es, dass wir eine Art Wagenburg errichten können, deren Form jedoch durch die vielen Teilnehmer, zu denen auch wieder einige Gäste zählen, etwas unrund ausfällt.

Der Platz liegt inmitten eines großen Weinanbau-Gebiets. Gleich am Eingang trifft man auf einen weitreichenden Weinberg, der sich allerdings nicht in die Höhe sondern in die ebene Fläche erstreckt. Auf dem langen Hauptweg des Platzes ist eine umfassende Weinkunde mit zahlreichen Rebsorten zu bewundern. In der Ferne sieht man die Häuser von Bad Dürkheim, das über eine gemütliche Altstadt und ein großes Gradierwerk verfügt.

Am Freitag machen einige von uns einen Altstadtbummel durch Speyer, andere sehen sich das Technikmuseum dort an. Der alte Ort am Rhein ist mit seinen vielen ehrwürdigen Häusern, Teilen der Stadtmauer und dem mächtigen Dom ein sehr lohnendes Ziel. Am Abend findet unser Clubabend im Gasthaus “Almensee” auf dem Campingplatz statt. Unsere zahlreichen Gäste benötigen auch den allerletzten Parkplatz in der Umgebung.

Nach unserem jährlichen Hauptmeeting und einigen Stunden zur freien Verfügung haben wir am Samstag unseren traditionellen Grillabend. Unsere Caller sind sehr fleißig, und es wird bis in die Nacht auf dem Rasen getanzt. Mit einem Lagerfeuer lassen wir den Abend ausklingen.

Sonntag ist wie immer Abreisetag. Gemeinsam bauen wir das große Zelt ab und haben dabei eine Menge Spaß.

Campout 2013

08. bis 11. 08. 2013 – Seck

Der Westerwald ist für Autofahrer eine Herausforderung, denn oft wissen auch die Navis nicht mehr so recht weiter und leiten einen mit dem großen Gespann durch enge Dörfchen, wo die Anwohner nur staunen können. Unser CampOut findet dieses Jahr im Örtchen Seck statt, das sicherlich nur für Insider ein Begriff ist. Die Gemeinde liegt zwischen Siegen und Limburg an der Lahn im Bundesland Rheinland-Pfalz. In diesem Bereich ist der Westerwald besonders hoch und hat in der nicht all zu weit entfernten Fuchskaute mit 657m seine höchste Erhebung, die wir allerdings nicht besuchen.

Wir haben unsere Wagenburg auf dem Camping Park Weiherhof aufgestellt. Der komfortable Platz liegt langgestreckt am Ufer eines Badesees. Das Gelände fällt zum See hin ab. Am Ende des Platzes gibt es einige große Wiesenflächen, die in Terrassen angelegt sind. Wir haben die unterste, größte Terrasse gebucht, wo wir die Wohnwagen und Wohnmobile frei um unsere Gemeinschaftszelte herum aufstellen können.

Zu einer Besichtigungstour fahren wir nach Limburg und machen die Altstadt unsicher. Ein Muss ist auch die Besichtigung des weithin bekannten Doms. Zu der Zeit ahnen wir noch nicht, dass dieses Bauwerk wenig später wegen der Probleme um den Neubau des Bischofssitzes in die Schlagzeilen geraten würde. Wir erfreuen uns an den malerischen Fachwerkhäusern und genießen den wunderschönen Blick von der Lahnbrücke. Im Anschluss daran kehren wir in einem idyllischen Waldcafé ein.

Unser Clubabend findet im nicht weit entfernten Örtchen Nistertal statt. Im Landgasthaus “Zur Quelle” haben wir einen geräumigen Saal zur Verfügung und freuen uns über zahlreiche Gäste. Unser Clubcaller wird wieder von Gastcallern unterstützt, so dass wir eine abwechselungsreiche Tanzveranstaltung erleben.

Natürlich darf auch unser traditioneller Grillabend am Samstag nicht fehlen. Auf einem zünftigen Schwenkgrill braten wir verschiedene Fleischsorten. Zu vorgerückter Stunde setzt uns die abendliche Kälte zu, so dass einige von uns ein Lagerfeuer entzünden. Dazu kommen uns einige Äste, die wir am Rande der Wiese finden, gerade Recht.

Nach einem gelungenen CampOut bauen wir am Sonntag gemeinsam unsere Gemeinschaftszelte und Pavillons ab.

Campout 2012

09. bis 12. 08. 2012 – Werder

Das CampOut 2012 findet in Werder bei Berlin statt. Die Stadt hat einen legendären Ruf als Ort der Apfelblüte. Auch heute noch findet man ausgedehnte Apfel-Plantagen in der Umgebung. Den besonderen Reiz der Region machen aber die vielen Gewässer aus. Der Fluss Havel bildet dort zahlreiche weit verzweigte Seen, die zu Dampferfahrten, Wassersport oder einfach zum Genießen der herrlichen Ausblicke einladen. Die bekanntesten sind der Schwielowsee und der Templiner See. Auch der Altstadtkern von Werder liegt auf einer Insel im Havel-Lauf und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die Umgebung wird geprägt durch die typischen sandigen Hügel und die charakteristischen Kiefern-Wälder der Mark Brandenburg. Die Landschaft lädt zum Wandern oder Radfahren ein.

Unser Campingplatz “Riegelspitze” liegt auf einer Landzunge im Glindower See. Die freie Nutzung der Fläche ohne feste Stellplätze kommt uns sehr entgegen. So können wir wieder unsere Wagenburg aufbauen und in der Mitte ein großes Partyzelt errichten, wo wir frühstücken, Afterparty machen oder unseren traditionellen Grillabend
veranstalten.

Bei einem gemeinsamen Ausflug machen wir eine geführte Stadtrundfahrt durch das nahegelegene Potsdam und eine Besichtigung von Schloss Sanssouci. Die sehr kundige Stadtführerin schildert zahlreiche Details aus dem geschichtsträchtigen Potsdam und dem Leben Friedrichs des Großen.

Der Clubabend findet im nahe gelegenen Restaurant Havelbucht statt. Es liegt am Ufer des Großen Zernsees. Wir haben mal wieder das gesamte Gasthaus für uns und können zahlreiche Gäste der umliegenden Berliner Squaredance-Clubs empfangen. Unser Clubcaller und mehrere “Callers from the floor” gestalten einen schönen Tanz-Abend.

Campout 2011

11. bis 14. 08. 2011 – Dinkelsbühl

Das CampOut 2011 findet dieses Jahr auf dem DCC Campingpark “Romantische Straße” in Dinkelsbühl statt. Wie der Name schon aussagt, liegt Dinkelsbühl an der Romantischen Straße, einer der auch international bekanntesten Ferienstraßen Deutschlands. Davon zeugen Ortsschilder mit japanischen Übersetzungen. Unter den Touristen aus Fernost ist diese Region besonders beliebt. Die Straße erstreckt sich über 366 km von Würzburg bis Füssen. Zahlreiche Orte mit besonders schönen Altstädten reihen sich hier auf, und Dinkelsbühl gehört ohne Zweifel dazu. Wir können uns bei einer professionellen Stadtführung davon überzeugen. Beim Mittagessen im “Weib’s Brauhaus” lassen wir uns einige Geheimnisse der Bierbraukunst erklären. Die Inhaberin ist dort selbst Braumeisterin, wie man sich schon denken kann.

Unser Tanzort ist das Gasthaus Dollinger in Segringen, einem kleinen Ort in der Nähe des Campingplatzes. Das Restaurant hat einen geräumigen Festsaal, den wir für uns zur Verfügung haben. In diesem Jahr sind einige Rollins dabei, die schon sehr lange zu den Mitgliedern zählen aber längere Zeit nicht mehr teilgenommen haben. Einige der “jüngeren” Mitglieder kennen sie noch gar nicht. Die Nummern 10 und 27 sind aktive und gute Caller, die unseren Clubabend zusammen mit unserem Clubcaller Thomas gestalten. Zahlreiche Squaredancer aus der Umgebung sind unsere Gäste.

Das CampOut ist sehr gut besucht, so dass unser Rollins-Pavillon auf dem Campingplatz um einen weiteren ergänzt werden muss, damit alle Teilnehmer Platz finden. Natürlich darf auch unser traditioneller Grillabend am Samstag nicht fehlen.

Campout 2010

05. bis 08. 08. 2010 – Biggesee

Das CampOut 2010 findet auf dem Campingplatz “Vier Jahreszeiten” am Biggesee in der Nähe von Olpe statt.

Der künstlich entstandene Biggesee ist nicht nur ein wichtiger Wasserspeicher für das Ruhrgebiet sondern auch ein weithin bekanntes Erholungsgebiet. Der Staudamm wurde 1965 fertiggestellt.

Treffpunkt auf dem Campingplatz ist ein Rondell, wo sich quasi von selbst unsere übliche Wagenburg bildet. Einige Rollins sind schon vor Beginn des CampOuts angereist, um einen Kurzurlaub auf dem Campingplatz zu machen. Sie werden dieses Jahr von strömendem Regen auf eine harte Probe gestellt. Ein Glück, dass das Wetter pünktlich zum Beginn des CampOuts besser wird und die Stimmung wieder steigt. In der Mitte des Rondells steht eine kleine Grillhütte, die wir für eines unserer Mitglieder, das ohne Wohnwagen angereist ist, zum Übernachten nutzen können.

Am Freitag machen wir einen Ausflug zur nahen Attahöhle. Sie liegt im Ort Attendorn und ist eine der größten und schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Wir fahren vom Campingplatz aus mit einem der zwei auf dem Biggesee verkehrenden luxuriösen Dampfer nach Attendorn und lassen uns dann vom “Biggolino”, einer kleinen Touristen-Eisenbahn, zur Höhle fahren. Die Führung durch die Höhle begeistert uns. Leider darf man drinnen nicht fotografieren.

Unser Tanzort ist dieses Mal das Restaurant “see:sicht” ganz in der Nähe des Campingplatzes. Das Haus liegt hoch am steilen Ufer des Biggesees, wo man auch einen tollen Blick auf den See hat. Das Restaurant ist nur für uns reserviert. Der Clubabend ist wieder sehr gut besucht, und Gastcaller Winnie unterstützt tatkräftig unseren Clubcaller Thomas.

Am Samstag ist zunächst Zeit zur freien Verfügung, die einige zur eingehenden Besichtigung von Attendorn nutzen. Abends findet unser traditioneller Grillabend statt, bei dem wir uns wie immer viele verschiedene selbst zubereitete Salate und leckeres Fleisch schmecken lassen. Am Sonntag zur Abreise regnet es wieder. Der Abbau der Vorzelte und des großen Rollins-Pavillons wird ziemlich hektisch, und dem Webmaster und seiner Frau, die etwas später zum Frühstück erscheinen, wird nach und nach das Dach überm Kopf abgebaut.

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